Hier habe ich vor Weihnachten ein paar Tage verbracht. Ich hätte gerne noch das Foyer mit dem Weihnachtsbaum gezeichnet, aber so fit habe ich mich doch noch nicht gefühlt.
Wenn man in der Notaufnahme liegt, sieht man auch was von Berlin, wenn auch in einem ganz anderen Umfeld. Ein junger Mann, höchstens 20, wird von zwei Justizbeamten begleitet, eine Frau, etwas störrisch und verwirrt, wird von zwei Polizisten bewacht und diskutiert lautstark mit dem Arzt. Zwei Jugendliche warten, der eine ist sich sicher, dass sein Arm gebrochen ist. Der Arzt sagt, das ist höchstens eine Prellung. Ich unterhalte mich mit einer älteren Dame auf der Liege neben mir. Wir werden dann beide von einem Mann auf die Stationen geschoben, die eine Liege schiebt er, die andere zieht er hinterher.
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